Die Autorin und Moderatorin Laura de Weck zu Besuch bei den «Malanser Gesprächen».
Bild: Avi Sliman
Malanser Gespräche
Laura de Weck – Was macht ein gutes Buch aus?
Der vierte Gast in unserem neuen Podcast «Malanser Gespräche» ist Laura de Weck. Ein Gespräch über ihre Herkunft, ihre Doppelrolle als Autorin und Moderatorin, über den Zustand des Kulturjournalismus, über Theater, Film und ihren Blick auf die Schweiz.
Malans, 12.06.2026
Laura de Weck erzählt im «Sternen Malans» von ihrer Kindheit und Jugend in einem Haus voller Bücher und schreibender Menschen, von ihrem ersten Drehbuch, das sie mit zwölf geschrieben hat und sagt, warum das Theater für sie immer noch der freieste Ort für die Sprache ist.
Sie spricht auch darüber, wie sie mit der Doppelrolle als Autorin und Moderatorin beim SRF Literaturclub umgeht, berichtet von den neuen Herausforderungen, welche diese prominente Rolle im Literaturbetrieb mit sich bringt und sie sagt auch, wie die Redaktion die Bücher für die Sendung ausliest und was für sie ein gutes Buch ausmacht.
Eine Lanze für den Kulturjournalismus
Zum Zustand des Kulturjournalismus sagt sie klar: «Dem geht es sehr schlecht, das ist Fakt und das ist traurig.»
Schnelle Lösungen für den Niedergang des Feuilletons hat auch sie nicht bereit, plädiert aber dafür, dass staatliche Förderung unbedingt ein Teil der Lösung sein müsse, wie bei der Kulturförderung. Denn Kultur sei keine verzichtbare Beigabe, sondern existenzieller Teil unserer demokratischen Gesellschaften.
Laura de Weck erzählt aber auch, warum ihre Werke immer dialogisch sind, spricht über ihr neues Theaterstück und ihre neue TV-Serie, die sich an Arthur Schnitzlers «Der Reigen» orientiert.
Die «Malanser Gespräche»