Josiane Imhasly, Kim-Lang, Ladina Gaudenz und Flurina Badel haben in der Findaziun Nairs in Scuol zum Gespräch geladen.
Kunst in der Peripherie
Kommen, gehen, bleiben – für die Kunst
Wie prägen Landschaften wie das Unterengadin als Arbeitsraum und Rückzugsort Lebenswege und künstlerische Praxis? Darüber sprechen die Künstler:innen Ladina Gaudenz, Josiane Imhasly und Kim Lang mit der Moderatorin Flurina Badel.
Scuol, 21.10.2026
Anlässlich dem von Visarte Graubünden lancierten Projekt «Atelier avert – Kunstschaffen im Fokus» hat die Fundaziun Nairs bei Scuol zum Gespräch geladen. Kooperationspartner war dabei die Kulturtourismus-Plattform Graubünden Cultura.
Die Moderatorin und Autorin Flurina Badel spricht mit der Kuratorin Josiane Imhasly und den Künstlerinnen Kim Lang und Ladina Gaudenz über die Kunst- und Kulturlandschaft des Unterengadins.
Im Gespräch stellen die drei Gäste ihr Schaffen vor und reden über ihre Bezüge zu dieser Landschaft. Im Zentrum steht dabei die Urfrage, die sich im Unterengadin genauso wie in anderen ländlichen Gegenden stellt:
Soll man bleiben oder weggehen?
Von den vier Gesprächsteilnehmerinnen sind zwei weggezogen und immer wieder zurückgekehrt. Zwei sind unlängst von anderswo ins Unterengadin gezogen.
Im angeregten Austausch wird klar, dass diese Landschaft mittlerweile Heimat vieler Künstler:innen geworden ist. Nicht zuletzt wegen Atelierhäusern wie der Fundaziun Nairs.
Die im Gespräch thematisierte Ausstellung «Our da l’Atelier – Aus dem Atelier» ist noch bis am 29. November zu sehen.
Graubünden Cultura
Das Projekt «Graubünden Cultura» will Graubünden als eine der führenden Kulturtourismusregionen der Alpen positionieren. Der kulturelle Reichtum Graubündens soll durch kulturtouristische Angebote sicht- und erlebbar gemacht werden. Die Partner aus den Bereichen Kultur und Tourismus sollen gewinnbringend vernetzt werden und in der Öffentlichkeit sowie bei den Gästen ein Bewusstsein für die vielfältige Kultur Graubündens geschaffen werden.
FRIDA Magazin begleitet die Anlässe von Graubünden Cultura mit Inputs wie Reden oder Gesprächen wie diesem.
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