Eugénie Rebetez ist nach sieben Jahren Pause wieder mit einem Solostück auf Tour.

Eugénie Rebetez ist nach sieben Jahren Pause wieder mit einem Solostück auf Tour.

Bild: Andrea Zahler

Tanz

Eugénie Rebetez – Wie fühlt sich das Comeback an?

Für die 20. Folge von «FRIDA trifft» haben wir Eugénie Rebetez in ihrem Atelier im Kreis 5 in Zürich getroffen. Die Tänzerin, Sängerin und Performerin ist derzeit mit ihrem «Comeback» auf Tour. Warum sie gerade jetzt, nach sieben Jahren Pause, wieder Solo auf der Bühne steht, wie Kunst und Familie zusammengehen – oder eben auch nicht und warum sie gerne in den Zwanzigerjahren gelebt hätte, erzählt die Ausnahmekünstlerin in unserer neusten Podcastfolge.

Von Mathias Balzer & Helena Krauser

Zürich, 03.12.2025

2 min

«Ich habe die Rolle der Mutter so ernst genommen wie meine Rolle als Künstlerin», sagt Eugénie Rebetez und erzählt, was die Folgen dieser Doppelrolle waren.

Sieben Jahre hat es gedauert, bis sie mit «Comeback» endlich wieder solo auf der Bühne steht und durch die Schweiz  tourt. Sie fühle sich mittlerweile wie eine andere Person, wenn sie auftritt. «Das Stück handelt genau davon, vom Suchen und Versuchen», sagt sie.

Der Weg zum «Comeback» war geprägt vom Verlangen nach einer neuen künstlerischen Handschrift, nach einem andersartigen Produktionsmodell, in das sie viele andere Künstler:innen eingebunden hat.

Die Künstlerin erklärt, wie sie und ihr Partner, der Artist Martin Zimmermann, die Balance zwischen Künstlerleben und Familie wiederfinden mussten. Und wie sie gelernt hat, ihre eigenen Ideen neu wahrzunehmen und zu respektieren. «Selbstliebe ist wichtig.»

Eugénie Rebetez erzählt uns aber auch, wie sie als Kind in einem kleinen Dorf im Jura mit den Künsten in Berührung gekommen ist und warum sie bereits als Vierjährige Tänzerin, Sängerin und Rockerin werden wollte.


Tourplan «Comeback»

6./7. Dezember Saignelégie
18. bis 31. Dezember Bern
9./10. Januar Zürich
26./27. März Chur
23.April bis 13. Mai Genf


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«FRIDA trifft» ist der Interviewpodcast der Schweizer Kulturszene, eine Koproduktion von FRIDA und dem Basler Stadtmagazin «Bajour».
Mathias Balzer und Helena Krauser treffen die spannendsten Kulturschaffenden des Landes und befragen sie zu ihren Ideen, Träumen, Ängsten und natürlich auch zu ihrem kulturellen Schaffen. Der Titel ist Programm: Wir wollen den Punkt treffen, den Punkt, an dem das Herz unserer Gäste schlägt und manchmal vielleicht auch den wunden Punkt. «FRIDA trifft» macht hörbar, was die Schweizer Kulturlandschaft bewegt.

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