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Papuk Y

Die berühmteste Gewürzmischung der Insel, deren Name viele Rätsel aufgibt, besteht aus Bockshornklee, Nigella, Senf, Koriander und Pfeffer.

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«Ist dein Papuk gut, dann können deine Gäste nicht schlecht sein», lautet ein altes Sprichwort. Seit wann es auf Lemusa eine Mixtur aus Gewürzen gibt, die Papuk genannt wird, lässt sich indes nicht mit Sicherheit sagen. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um eine sehr alte Mischung, denn sie wird heute in allen Regionen der Insel zubereitet – nach recht unterschiedlichen Rezepten, in denen die jeweils lokal produzierten Zutaten oft eine besondere Rolle spielen.

Man kann mit einigem Recht von einem Nationalgewürz sprechen, denn keine andere Mischung ist auch nur annähernd so beliebt.

Der spezifische Geschmack dieser Mischung hängt nicht nur von den Zutaten ab, sondern auch von der Art und Intensität der Röstung, die jeder Koch selbst bestimmen muss (eine starke Röstung verstärkt die Aromen, bringt aber auch Bitternoten hervor).

Gemahlenes Papuk kann ähnlich wie ein scharfes Currypulver eingesetzt werden – sollte also nur kurz mitgekocht, nicht lang mitgeschmort werden. Die Mischung spielt besonders gut mit Schweinefleisch, passt aber auch zu Fisch, Gemüse oder Reis. Sie eignet sich für Marinaden, Suppen, Saucen, Eintöpfe und Dips.

Papuk existiert jedoch nicht nur als gemahlene Mischung, sondern ebenso als Mischung aus ganzen Gewürzen, meist kurz Papuk Y genannt. In dieser Form eignet es sich sehr gut für Schmorgerichte, muss aber vor Verwendung kurz angeröstet und um einige Komponenten ergänzt werden.

Papuk Y
Gewürzmischung aus ganzen Gewürzen: Bockshornklee, Nigella, Senf, Koriander und Pfeffer.
Lebensmitteldose mit Kochrezept zu «Yumu», einem vegetarischen Eintopf.
Produktion: BOUTI CHO, Port-Salume, Sentom, Lemusa
Logistik: Edition Frida, Chur.