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Reportage

«Am Ende geht es ums Theater – diese universale Sprache, die wir alle teilen»

In «Gilgamesh Origin» verhandeln Künstler:innen aus der Schweiz und dem Westjordanland den 3500 Jahre alten Königs-Epos. Archaische Themen wie Liebe, Macht und Angst mischen sich mit persönlichen Geschichten der Schauspieler:innen. Die Koproduktion ist eine kluge und lustvolle Auseinandersetzung mit Projektionen und äusseren Bildern. Ein Probe-Besuch zeigt, wie das geht: Kommunikation über alle Sprach- und Kulturgrenzen hinweg.

Von Anja Nora Schulthess

Bern, 07.06.2022

7 min

Textprobe, knapp eine Woche vor Premiere, ein lichtdurchfluteter Raum in einem Atelier im Progr in Bern. Sandfarbene schwere Tücher hängen an Seilen von der Decke herunter und sind zu einem sorgfältigen Wirrwarr drapiert. …